Es war soweit, das ganze Semester hatte ich mich auf diesen Abend vorbereitet: Am 15. Juli 2017 durfte ich zum ersten Mal beim Abschlusskonzert von Celebrate dabei sein – und nicht nur das. Ich machte sogar bei der Moderation mit! Natürlich habe ich davor nach einmal extra viel geübt, mein Outfit gebügelt und alle Texte wiederholt.

Um 15 Uhr sollten wir alle an der Halle 207 sein. Ich wunderte mich, warum wir so früh da sein mussten, das Konzert ging doch erst um 19.30 Uhr los. Diese Frage wurde allerdings schnell beantwortet. Mit den Soundchecks und dem Einsingen waren wir tatsächlich erst kurz vor Konzertbeginn fertig. Hinter der Bühne herrschte auch ständig ein reges Treiben. Einige halfen beim Aufbau, andere machten sich fürs Konzert fertig. Was ein Gewusel!

Dann war es soweit. Ich war schrecklich aufgeregt. Mein Platz war ganz vorne auf dem Klavier. Unser Chorleiter Martin gab uns die Töne für „Auf uns“, das Lied, mit dem wir aufgehen sollten. Alle fangen an zu singen, aber … irgendetwas ist anders als sonst. Die Tonart! Egal, alle lächeln und singen voller Überzeugung. Das hat der Chor wirklich gut gemeistert.


Bei den folgenden Liedern hatte das Publikum diesen Fehler schon längst vergessen – wenn überhaupt bemerkt. In der Pause konnten wir alle schon drüber lachen. So etwas passiert beim Live-Singen nun einmal! Die zweite Hälfte verlief ohne Probleme und große Fehler. Besonders toll war der Applaus am Ende. Da fühlt man sich richtig gut, wenn die Leute so für einen klatschen!

Es war ein wundervolles Konzert. Danke an alle, die diesen Abend so schön gemacht haben. An unsere Chorleitung, die immer so viel mit uns probt, die Technik an dem Abend, unsere Musiker und Solisten, an Mama und Papa, die mich immer mit zu den Proben nehmen, und natürlich an unseren wundervollen Chor!

Aber nach dem Konzert war ja noch nicht alles gelaufen! Nachdem alle gemeinsam zusammengepackt hatten, ging es runter in den Stadthafen und da wurde noch kräftig gefeiert, getanzt und natürlich gesungen. Was ein Spaß! Dann wurde es auch noch richtig spannend: Beim Flunkyballmatch wurde mit voller Hingabe getrunken, geworfen und gerannt. Es war eine knappe Nummer und alle haben sich wirklich angestrengt. Allerdings frage ich mich immer noch, wie diese Tomate in den Ball kam, aber egal – das Brötchen tat es ja auch.

Das war eine Nacht, die ich so schnell nicht vergessen werde und ich freue mich schon sehr auf das nächste Semester als das Maskottchen von Celebrate.

Eure Laura

Fotos: Sarah Schüler