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"Spätestens, wenn man morgens mit mehreren Liedern im Kopf aufwacht, ist es offensichtlich, dass dieser Chor schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen und damit alles richtig gemacht hat."

Am Samstag, den 10. Dezember 2016 fand wieder das alljährliche Drei-Chöre-Konzert in der Kirche der Heiligen-Geist-Gemeinde in der KTV statt. Neben uns traten „Sing-Man-Tau“ („25 nette Damen aus Warnemünde“) und die Herren von „Luv un Lee“ auf und stellten mit ihren typischen Küsten- und Seefahrtsliedern einen angenehmen Kontrast zu unseren Beiträgen dar.

Dennoch (aus der Sicht eines Chormitglieds) waren unsere Anteile am Konzert die absoluten Höhepunkte des Abends. Egal ob beim singenden Einlaufen zu „Lift your head up high“, einem gefühlvollen „Freiheit“ oder „Irish blessing“ nach höchst emotionalen Reden Maddins, einem „The way to your heart“ mit dem Tenor in der ersten Reihe (wie sich das gehört :D), dem bei Hörern und Sängern sehr beliebten

„Oh happy day“ mit Eva, Freddy und Christian als Solisten oder nicht zu vergessen „I still haven’t found, what I’m looking for“, das Publikum, zu dem auch wie jedes Jahr Ministerpräsident Sellering gehörte, war nach jedem Stück begeistert. Gemeinsam haben wir in der voll besetzten Kirche durch unsere Freude am Singen und unsere Qualität vorweihnachtliche gute Laune und Stimmung verbreitet  Sing-Man-Tau fanden uns sogar so gut, dass sie uns dazu bringen wollten, bei ihrem „Friede“ mitzusingen. Das Konzert am Samstag vor dem dritten Advent wurde schließlich durch gemeinsam gesungene Weihnachtslieder vervollständigt und beendet und wir waren erleichtert, dass nach vielen Stunden voller Soundchek, Stellprobe und glitzernden Weihnachtsmützen alles so gut geklappt hat.

 

Feierlicher Ausklang des Abends

Der Döner danachFür einige Chormitglieder (den harten Kern; die, die Zeit hatten; die, denen Alles egal war) war der gemeinsame Abend nach Konzert und Abbau noch nicht vorbei, da aus der Richtung der Chorleitung der Ausruf, Befehl, wie auch immer, „Zum Sterngrill!!“, kam. Ungefähr dreißig Minuten später hatte sich vor dem Dönerladen am Doberaner Platz eine Gruppe von über zwanzig, des Pöbelns verdächtigter Sänger versammelt, die sich unschlüssig war, ob sie in den doch recht kleinen Raum passte. Kurz darauf wunderten sich die Passanten, dass um diese Uhrzeit der Laden so voll ist, dass alle verfügbaren Stühle herbeigeschafft werden mussten. Nach Befriedigung der leeren Sängermägen und einem Abschlussfoto mit der Sterngrill-Crew, die uns wirklich phänomenal schnell und gut versorgt hat, hieß es dann, weiter zum Weihnachtmarktausläufer auf dem Dobi. Bei Glühwein und Punsch haben wir dann den Abend revuepassieren und ausklingen lassen, aber, wie es sich für uns gehört, natürlich vor allem singender Weise, mehr oder weniger zum Wohlgefallen der restlichen Weihnachtsmarktgänger. Erst als nach mehreren Duetten und einem Solo Stefans eine 50 Cent-Münze in unseren Kreis geworfen wurde und der Weihnachtsmarkt schloss, löste sich unsere Runde langsam auf und wir gingen summend, pfeifend, singend oder heiser unserer Wege, bereits mit Vorfreude auf die nächste Probe und das gemeinsame Musizieren.

Ein Celebrate-Ersti