Unter den Linden

 

Im Februar fragte mich Leo, ein Freund und Nachbar meiner Eltern, was man eigentlich tun müsse, wenn man unseren Chor mal buchen möchte. So im Sommer, Mitte Juli. Ganz einfach, meinte ich, über das Kontaktformular auf unserer Homepage anfragen. Bei diesem unverbindlichen Interesse ist es dann erstmal geblieben, bis Mitte April ein erschrockener Leo sagte „Ihr seid ja schon völlig ausgebucht!“. Wir sind ja sooo wichtig ;)

Glücklicherweise haben wir sein Geburtstags- und Sommerfest noch grade so in unserem übervollen Tour-Kalender unterbringen können. So trafen sich am 24.07. etwa 40 Sängerinnen und Sänger am Lindenpark, die meisten noch müde vom Konzert in Klausdorf, manche schon im Kopf mit der Planung für das Konzert in der Wismarer Nikolaikirche beschäftigt.

Unser Engagement wurde dafür von einem sehr dankbaren Publikum und einem großzügigen Auftraggeber belohnt: Verpflegung von Buffet und Grill ließen uns sogar den kalten Wind kurz vergessen. Unsere charmante Wettervorhersage (Leeeooo schneid den Kuchen an, sieh der Wind treibt Regen übers Land, hol die goldenen Gabeln, hol die goldenen Gahabeheln… ) hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.

 

 

Ein Sommerabend in Klausdorf

An diesem heißen Nachmittag nahmen wir eine gewisse Strecke in Angriff, um in einem etwas abgelegenen, jedoch idyllisch an der Ostseeküste liegenden Dorf in einem restaurierten Bullenstall wie immer für unser Publikum unser allerhöchstbestes zu geben. Nebenbei erwähnt sei auch die Motivation durch einen ganz individuellen Spaßfaktor.

Da man dort nicht jedertage hinfährt, „Klausdorf" - wer war da schon mal?, haben sich unsere Fahrer sicherheitshalber die Strecke „ergoogelt“ und auswendig gelernt - ob mit Erfolg, naja das sei einmal dahingestellt. Wie kommt es eigentlich, dass unser Technikschnelltransporter, alias „Speedy-Schmidt", eine Stunde nach uns losfährt und vor uns ankommt?

Zwischenstopp

Hallo zusammen,

wir sind ja nun schon eine Weile unterwegs und bei dem ganzen Tourstress hat es leider noch niemand geschafft, mal eine Bilanz über unsere zwei furiosen Konzerte in der Stadthalle und im Zirkus Fantasia zu ziehen. Aber damit Ihr nicht warten müsst, machen das andere für uns, also werft doch mal einen oder zwei Blicke auf diesen netten Artikel.

Brilliant inszeniertes LoHRO-Sneak-Prelistening

Donnerstag, 15. Juli 2010: "Alles spontan, alles wie immer" war wohl die Divise für diesen von LoHRO gehosteten Vorgeschmack auf ein Celebrate Konzert. Anwesend waren Martin, zwölf SängerINNEN und eine kleine Helene, die dankenswerterweise durch den Moderator Erwähnung fand und zu Martins genialer, kleinen Anekdote über "Chornachwuchs" (im wahrsten Sinne des Wortes) führte.

Als Epoche machend könnte man Martins und Daniels dialogartige Beschreibung des Chors und seiner Geschichte beschreiben. Für jeden Anwesenden waren dies bewegende Momente. Denn was die beiden da von sich gaben, hatte schon fast Netzer-Delling Qualitäten und war für alle, die das gehört haben und das Fussballduo kennen, ein Ohrenschmaus der Güteklasse I.

"Eingesungen" haben wir uns auch, und zwar mit "We go together" und live vor Publikum... Zum Glück mussten wir unter den klaustrophobischen Bedingungen, die im Studio herrschten (15 Menschen auf ca 3m²) nicht allzu lange durchhalten und wurden nach dem tobendem Applaus, der "Celebration" folgte, dann in die schon erfrischend wirkenden 27°C des LoHRO-Büros entlassen.

Einen kleinen Loriot-Sketch haben Daniel, Jan, Martin, André und ich dann auch noch aufgeführt: "Männer bei kniffliger Arbeit" wäre wohl ein guter Titel für das, was sich dort abgespielt hat, als wir versuchten, das "Klavier" in sein Behältnis zu befördern. Drehen, umdrehen, rotieren und wenden, bis das Ding passte.

Und dann... war da noch die Katze. Aber davon ein anderes Mal.

100 Jahre Physikalisches Institut

Nicht nur Celebrate begeht heuer ein bedeutendes Jubiläumsjahr, nein es gibt auch weitere runde Geburtstage in Rostock zu begehen: vor 100 Jahren bezogen die Physiker der Universität ihr aktuelles Institutsgebäude und bevor sie es wegen Baufälligkeit und besserer Alternative bald wieder verlassen, wird nochmal ordentlich gefeiert.

Hier durfte natürlich auch Celebrate nicht fehlen und so fanden sich, trotz der von einigen bereits gemachten Erfahrungen in den Praktikumsräumen dieses Gebäudes, tatsächlich um die 30 sangesfreudige Chormitglieder und gaben ein munteres Konzert. Nach dem obligatorischen Eröffnungslied „Celebration“ wurde der Chor dem Publikum ein wenig bekannt gemacht und die physikalischen Mitsänger mussten sich Maddins Aufforderung zufolge auch outen.

Man merkte dem Publikum übrigens an, dass es schon einen ereignisreichen Tag hinter sich hatte und sich viele lange nicht gesehen hatten und sich demzufolge viel zu erzählen hatten. Aber Physiker haben ja ein freundliches Gemüt und so nahm es uns keiner so richtig übel, dass wir ihn bei Bratwurst und Bier störten. So schmetterten wir 6 weitere unserer Evergreens, ernteten artigen Beifall und gaben den (zaghaften) Rufen folgend noch eine Zugabe. Die weiteren Ereignisse: alle Blusen haben gehalten und die Leute vom LT-Catering haben widerwillig noch ein wenig vom bereits erkalteten Grillbuffet raus gerückt.

 

Traumhochzeit in Kühlungsborn

Ja, Samstagmorgen um 11:45Uhr ist noch nicht jeder so richtig wach, aber trotzdem mit bester Laune (immerhin mussten wir unsere schwarze Trauerkleidung wieder wett machen) zogen 4 Autos mit motivierten Chorsängern Richtung Kühlungsborn zur Hochzeit von Esther und Armin. Ganz Celebrate-untypisch lief alles wie am Schnürchen: alle waren pünktlich, jeder hatte das Richtige an und selbst ohne ausgiebiges Einsingen traf ein jeder seinen Ton =)

Die Trauung in der kleinen katholischen Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit war traumhaft: die wunderschöne Braut nebst Bräutigam wurde teilweise sehr amüsant in den Bund der Ehe entlassen – zu zweit ist´s besser als allein!

Von der Empore erklangen wir abwechselnd mit der Organistin… und was man alles mit der Hochzeitskerze machen kann, wissen wir nun auch genau.

Nach der Trauung folgten wir dem Hochzeitspaar unter Glockenklang nach draußen, um zu gratulieren und sie beim Laken zerschneiden anzufeuern. Als Dankeschön gab es für uns sogar noch selbstgemachte Kettenanhänger – euch beiden nochmal vielen Dank dafür!

Nachdem nun das obligatorische Eis geschleckt war, zogen noch ein paar Celebrates an den Strand nach Wilhelmshöhe, um dort zu baden, zu singen und sowohl amüsierte als auch ratlose (Kleidung vs. Stimmung) Blicke zu ernten.

Ein großartiger Anfang für einen wunderschönen Tag.

Benefizaktion im Rahmen unserer Sommertour

Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 2000 Kinder an Krebs. Die häufigsten Formen sind Leukämien, Lymphknotenkrebs und Hirntumore. Inzwischen können drei Viertel aller Kinder mit Krebs geheilt werden. Die Behandlung leukämie- und krebskranker Kinder dauert ein bis zwei Jahre, ist sehr risikoreich und teilweise mit schweren Nebenwirkungen behaftet.

Für die betroffenen Kinder, Eltern und Geschwister ist die Diagnose einer Krebserkrankung eine sehr große Belastung, ein Schock, an der oft auch Familien zerbrechen. Von einem Tag zum Anderen verändern sich schlagartig die Lebensumstände der gesamten Familie und es muss nach Wegen gesucht werden, die Krankheit und die damit verbundenen Probleme in der Familie zu lösen.

An dieser Stelle engagiert sich der Verein zu Förderung krebskranker Kinder Rostock e.V. für diese Kinder und deren Angehörige. Ihre Arbeit wird ausschließlich durch Spendengelder finanziert.

Auch wir, Celebrate, möchten diesen Kindern und ihren Familien zur Seite stehen und bitten Sie im Rahmen des Benefizkonzertes im Zirkus Fantasia am 18. Juli 2010 um Ihre Spenden. Der Erlös aus diesem und aus Teilen anderer Konzerte wird der Kinderkrebshilfe Rostock zu Gute kommen.

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Unterstützung.

Zum Jubiläum auf ROK-TV

Wir feiern unser zehnjähriges Bestehen! alt

Um auch mit Euch unsere Chorgeschichte gebührend zu celebrieren, haben wir mal unter Einsatz unseres Lebens in unserem alten und fast schon vergessenen ultrageheimen Chorarchiv (das kürzlich bei der Sanierung des Universitätshauptgebäudes bei Bodenarbeiten zufällig wiederentdeckt wurde) gekramt,  die alten Schallplatten- und Tonbandaufnahmen aufwendig entstaubt, digitalisiert, restauriert und visualisiert und können nun in Vorbereitung auf unsere große Sommer-Jubiläums-Tour durch Gesamt-Nord-Mecklenburg-Vorpommern erstmalig im Rostocker Lokalfernsehen Aufnahmen von früheren Konzerten, gespickt mit Bildern aus der Celebrate-Geschichte, zeigen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat (zumindest sofern er/sie mit keinem Chormitglied verwandt oder bekannt sei).

Chorfahrt Sommer 2010

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Bei Durchschnittstemperaturen von 11°C und so gar nicht „maihaftem“ Wetter, sollte es auch im SS 10 vom 7.5. bis 9.5. wieder auf Chorfahrt gehen. Dieses Jahr war das auserwählte Ziel die Jugendherberge Güstrow. Ein Ereignis, dass man als (neues) Chormitglied auf keinen Fall verpassen sollte. Die Freude auf diese Chorfahrt war, nach den vielen positiven Berichten von bisherigen Chorfahrten, bei mir, bereits im Vorfeld, sehr groß. Nach den ersten Proben, Warmbadrunden und dem Chortag bot sich also nun die Gelegenheit, die Mitglieder des Chors ein ganzes Wochenende lang näher kennenzulernen.

Eröffnung der ASTA-Kulturwoche - Mein erstes Solo

 

altAm 22. April 2010 war es mal wieder soweit. Celebrate sollte - nach dem riesigen Erfolg im Januar - wieder ein Konzert geben. Diesmal fand es im Moya, zur Eröffnung der ASTA-Kulturwoche, statt. Nachdem das Konzert im Januar restlos ausverkauft war, waren wir zunächst etwas enttäuscht, dass über den Vorverkauf gerade mal 30 Karten verkauft wurden. Doch optimistisch wie wir waren versammelten wir uns gegen 17:00 Uhr im Moya um Soundcheck und Stellprobe durchzuführen.

Benfizkonzert für Haiti

Obwohl wir uns alle vom Stress des letzten Semesters und des großen, tollen Konzertes erstmal erholen wollten, war der Zuspruch zur Idee, gemeinsam mit dem Freien StudentenOrchester Rostock ein Benefizkonzert für die Menschen in Haiti zu geben, sofort groß. Getrieben von der Lust, mit einem tollen Orchester auf der Bühne zu stehen und helfen zu wollen, fanden sich etwa 50 Chorsänger und -innen, um am Sonntag im Volkstheater mit dem Orchester zu musizieren.

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