Liebes Tagebuch (WS 2005/2006)

Liebes Tagebuch, heute möchte ich dir von meiner Chorreise erzählen. Das war ja wohl der totale Reinfall. So viele Vollidioten auf einem Haufen. Um noch mal ein Zitat zu bringen: Jeder hat irgendeine schlimme Macke. Gut, dass mir noch niemand gesagt hat, dass ich manchmal ein wenig zum Sarkasmus neige.

Es fing schon bei der Abfahrt an. Kaum jemand war pünktlich und Autos waren auch nicht genug da. Als dann auch noch der letzte Zuspätkommer einen auf Chef machte, nur weil er glaubte Geburtstag zu haben, war die Stimmung völlig im Eimer. Wie gesagt, zu wenig Autos, und ein Fahrer stank schlimmer als der Andere. Kurz: Die Auswahl des Autos war wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Schließlich hatte ich mir aber doch noch einen der wenigen, begehrten Sitzplätze erkämpft, und musste nicht (wie einige andere) mit dem Kofferraum vorlieb nehmen, was ich angesichts des Geruchs aber doch manchmal vorgezogen hätte.

Ein persönlicher Nachruf an die Chor-Philospohie (WS 2004/2005)

Erinnerung an die Chorfahrt im Herbst 2004 vom Mann im roten Pullover

"Wir sind ein Chor, der gemeinsam musikalisch aktiv sein möchte."

Es ist Richards Privileg, diesen Satz in der 2. Probe eines Semesters feierlich zu verkünden.
In der 2. Probe interessiert uns dieser verbale Erguss wenig, haben wir uns nach der ersten Probe doch schon entschieden, jeden Mittwoch zur Probe zu erscheinen und wir sind bereit, 5 Euro Semesterbeitrag zu bezahlen. Also lassen wir uns von Richards Ausführungen berieseln. Wir nehmen die Grundregeln hin, was nicht heißt, dass sie in Zukunft eingehalten werden.

Unser erstes Mal (WS 2003/2004)

oder die Chorfahrt nach Born


Am Wochenende vom 21.-23.11.2003 war es endlich soweit. Wir Neulinge bei Celebrate konnten das erste Mal eine Chorfahrt miterleben. Wir waren natürlich total aufgeregt und freuten uns sehr, die Mitglieder des Chores endlich besser kennen zu lernen.

Die erste Chorfahrt des Chores ohne Namen (SS 2001)

Die erste Chorfahrt fand vom 4. - 6. Mai 2001 in Born statt. Damals hatten der Chorleiter und zwei oder drei andere Personen die Jugendherberge bereits vorher besucht und sie für gut befunden. Der Treffpunkt zur Abfahrt war damals das Hauptgebäude, was sich aber als unpraktikabel erwies. Als dann alle auf die Autos verteilt waren, machten wir uns auf den Weg Richtung Born. Als einzige Schwierigkeit erwies sich die Einfahrt zur Jugendherberge, denn damals gab es das unübersehbare Schild noch nicht und es machte so mancher eine sehr scharfe Linkskurve.

Die Chorfahrt für Nostalgiker (SS 2008)

 

 

Am letzten Wochenende war Chorfahrt.

Chorfahrt heißt: der Chor packt seine Siebensachen und verbringt Freitag bis Sonntag in einer Jugendherberge der mittleren Umgebung. Die meiste Zeit wird geprobt, dazwischen gegessen, gefeiert, gespielt, gefaulenzt, gesungen, wenig geschlafen. Jedes Semester machen wir eine und immer wird es sehr schön.

Celebrate sagt Danke!

 

 

Bronze für Celebrate!

Ungläubig und mit heller Begeisterung erlebten wir das spannende Finale beim "Grand Prix der Chöre" am 13. August 2008 in Köln. Als alle Anrufe ausgewertet waren und die Platzierungen verkündet wurden, waren unsere Nerven zum Zerreißen gespannt. Jeder von uns fieberte mit, bis es dann feststand: der dritte Platz ging an uns! Dieses unfassbare Ergebnis lag noch über der Einschätzung der Jury, die uns zuvor auf dem 5. Rang sah. Für uns selbst lagen beide Plätze weit über unseren Erwartungen. Wir haben unserem Namen entsprechend ordentlich gefeiert.

Und (sonn-)täglich grüßt das ZDF...

Sonntag, 15. Juni 2008 – ein ganz normaler Sonntag. Nicht für die Sängerinnen und Sänger des Rostocker Pop-Rock-Gospel Chores Celebrate. Für uns stand an diesem Vormittag eine ganz außergewöhnliche Probe auf dem Plan. Das ZDF hatte sich angekündigt, um mit uns ein kurzes Profil zu drehen, das, im Falle unseres grandiosen Finaleinzugs, in der Sendung Grand Prix der Chöre 2008 ausgestrahlt werden würde.

Wir sind im Finale!



beim
im
ZDF
 
 

 Danke an alle, die für uns abgestimmt haben.

 Über zwanzig Stunden Zugfahrt zum Casting nach Köln und eine handvoll Extra-Proben haben sich gelohnt: Wir sind beim Casting von Endemol in Köln auserchoren worden, Mecklenburg-Vorpommern beim Grand Prix der Chöre zu vertreten.

Aber der Erfolg bei der Casting-Jury reichte noch nicht aus, um auch den Auftritt in der Grand-Prix-Show am 13. August 2008 zu sichern. Es gab ein Internet-Voting bei dem man alle 16 Chöre der Republik beurteilen und seinen Favoriten in die Show wählen durfte.

Nach langem Warten und viel Ungewissheit bekamen wir dann die Meldung, dass das ZDF gerne an einem Sonntag ein Profil unseres Chores drehen würde. Ob das jetzt schon heißt, dass wir auch das Voting bestanden haben?

Seit dem 25. Juni steht fest, wir sind dabei, wir sind im Finale! Wir dürfen beim diesjährigen Grand Prix der Chöre die Bühne mit Carmen Nebel teilen. Noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle, die für uns gestimmt haben!

Unsere Casting-Chor-Köln-Fahrt

Ja, klar war die Aktion irgendwie blöd. Endemol macht eine Sendung über Chöre und hat in ganz Deutschland zum Casting eingeladen: Nach Köln.

Das hießt für uns: zwei Mal zehn Stunden Zug fahren und etliche Male umsteigen, zweimal Tickets für 20 Leute - für ein paar Minuten Auftritt und dann wahrscheinlich eine Absage. Außerdem Extraproben, Extrastress, Geld für Unterkunft und Verpflegung in Köln und nicht zuletzt: Zwei Mal morgens um Fünf am Bahnsteig stehen. Abgehalten hat uns das NATÜRLICH alles nicht und so haben wir uns am Samstag, den 05. April auf den Weg nach Köln gemacht.  Mit uns auf Reisen: 400 volltrunkene Hansafans auf dem Weg nach Gelsenkirchen - die Rostocker haben gegen Schalke gespielt und die Fans innerhalb weniger Stunden unser Niveau auf IQ=Erdbeere gesenkt und unseren Wortschatz um mehrere philosophisch sehr eindringliche Sprüche bereichert (Beispiele lassen wir aus - jeder hat seinen Lieblingsspruch noch in Erinnerung ;-)). Dass sie verloren haben, ist wahrscheinlich unsere Schuld - das haben wir ihnen sehnlichst an den Hals gewünscht.

Nach stundenlanger Tortur, Gegröle, Schlachtgesängen, Belästigungen und vor allem Schlafmangel kamen wir gegen 15Uhr in Köln an und wurden alsbald von Gesandten Endemols eingesackt und zum Casting gefahren. Und dann ging alles recht schnell: umziehen, zurecht rücken, einsingen, und mit der Startnummer 232 ab auf die Bühne vor die Jury. Wir waren zwar alle tierisch aufgeregt und müde, doch wir sangen, strahlten und hofften. Am Ende gab es eine ziemlich gute Kritik und das entscheidende Wort fiel: RECALL!!!

Mit diesem positiven Feedback ging es erstmal zurück nach Köln, denn wir hatten jetzt ca. 12 Stunden bevor der Zug uns wieder nach Rostock bringen sollte - und machten somit die Nacht zum Tage - gezwungenermaßen, die meisten von uns hatten nämlich keine Unterkunft gebucht - Schlaf ist was für Weichpities! ;-).

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